Es sind noch Plätze frei
Einblicke in die Biografie-Arbeit als Tool für die Arbeit im Klassenraum
Ein Beitrag zum Diskriminierungsschutzkonzept einer Schule
Diskriminierungserfahrungen sind im gesellschaftlichen Kontext leider Alltag. Auch Schule ist ein Ort, an dem es zu Verletzungen kommt. Anlässe dafür sind vielfältig – die agierenden Personen ebenso.
Um dem professionellen Auftrag nach einem Schutz- und Empowerment-Raum im System Schule nachzukommen, bietet sich die Biografie-Arbeit als Methode an. Sie ermutigt durch kreatives Erforschen von eigenen Ressourcen Selbstwirksamkeit und einen positiven Beziehungsaufbau.
Dabei geht es nicht um das Schreiben einer persönlichen Biografie, sondern um einen erweiterten Blick auf die eigene Wahrnehmung von Lebenssituationen, Erinnerungen, Umbrüchen und Möglichkeiten im Kontext von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Fokus sind dabei die stärkenden Situationen und Erlebnisse.
„Es sollte normal sein, nicht diskriminiert zu werden … und selbst nicht zu diskriminieren.“
Es geht um die Kraft gelingender Beziehungen auch im schulischen Kontext – und damit um eine gestaltete Lernkultur, die Resilienzerfahrungen vermittelt.
Ziel ist, dass jede:r Lernende am Ende des Projekts ein eigenes ‚(Er-) Lebensbuch‘ mit nach Hause nimmt, das voller ermutigender Impulse ist.
Damit ist Biografie-Arbeit ein wertvolles Tool zur Unterstützung von Resilienz.
Die Teilnehmenden
Die Referentin ist Diversity-Trainerin, u.a. Multiplikatorin für pädagogische Beziehungen (Reckahner Reflexionen), vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung (Kinderwelten Berlin), demokratische Schulentwicklung (D.S.E.), Biografie-Arbeit nach dem Konzept LebensMUTig.ev sowie ehemalige Rektorin.
19.11.2026
10:00 - 17:00 Uhr
Bahnhofsplatz 13, Übersee-Museum Bremen