Diskriminierung verhindern - Empowerment ermöglichen

Es sind noch Plätze frei

Kursnr.
26-1040417
Beginn
Do., 19.11.2026,
10:00 - 17:00 Uhr
Dauer
1 Termin
Gebühr
Zielgruppe
Sek. I Oberschule, Sek. I Gymnasium
Zielgruppenzusatz
Grundschule ab Klasse 4

Einblicke in die Biografie-Arbeit als Tool für die Arbeit im Klassenraum

Ein Beitrag zum Diskriminierungsschutzkonzept einer Schule

Diskriminierungserfahrungen sind im gesellschaftlichen Kontext leider Alltag. Auch Schule ist ein Ort, an dem es zu Verletzungen kommt. Anlässe dafür sind vielfältig – die agierenden Personen ebenso.

Um dem professionellen Auftrag nach einem Schutz- und Empowerment-Raum im System Schule nachzukommen, bietet sich die Biografie-Arbeit als Methode an. Sie ermutigt durch kreatives Erforschen von eigenen Ressourcen Selbstwirksamkeit und einen positiven Beziehungsaufbau.

Dabei geht es nicht um das Schreiben einer persönlichen Biografie, sondern um einen erweiterten Blick auf die eigene Wahrnehmung von Lebenssituationen, Erinnerungen, Umbrüchen und Möglichkeiten im Kontext von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Fokus sind dabei die stärkenden Situationen und Erlebnisse.


„Es sollte normal sein, nicht diskriminiert zu werden … und selbst nicht zu diskriminieren.“


Es geht um die Kraft gelingender Beziehungen auch im schulischen Kontext – und damit um eine gestaltete Lernkultur, die Resilienzerfahrungen vermittelt.

Ziel ist, dass jede:r Lernende am Ende des Projekts ein eigenes ‚(Er-) Lebensbuch‘ mit nach Hause nimmt, das voller ermutigender Impulse ist.

Damit ist Biografie-Arbeit ein wertvolles Tool zur Unterstützung von Resilienz.


Die Teilnehmenden

  • setzen sich mit der Ausgangssituation der Schüler und Schülerinnen in Bezug auf Diskriminierungserfahrungen auseinander
  • lernen die Biografie-Arbeit durch verschiedene Übungen kennen und reflektieren Einsatzmöglichen im Unterricht
  • vollziehen einige Ansätze der Biografie-Arbeit konkret nach und gestalten so einen ersten Aufschlag für ein eigenes Erlebensbuch
  • setzen sich mit den konkreten Unterstützungsangeboten und Materialien des biz auseinander und beziehen diese in ihre Planungen ein


Die Referentin ist Diversity-Trainerin, u.a. Multiplikatorin für pädagogische Beziehungen (Reckahner Reflexionen), vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung (Kinderwelten Berlin), demokratische Schulentwicklung (D.S.E.), Biografie-Arbeit nach dem Konzept LebensMUTig.ev sowie ehemalige Rektorin.


Kurstermine

Anzahl: 1
Datum

19.11.2026

Uhrzeit

10:00 - 17:00 Uhr

Ort

Bahnhofsplatz 13, Übersee-Museum Bremen



Kursort

Übersee-Museum Bremen
Bahnhofsplatz 13
28195 Bremen



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Ansprechperson fachlich